Biblio: Lincoln Child – Nullpunkt

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<<.[..] Haben Sie schon einmal vom sogenannten Callisto-Effekt gehört? […] Es ist eine Theorie in der Biologie, die evolutionäre Turbulenzen erklärt. Nach dieser Theorie erscheint immer dann eine neue Kreatur auf der Bildfläche, wenn eine Spezies es sich in ihrer Nische zu bequem gemacht hat. Wenn sie aufhört, sich weiterzuentwickeln, oder wenn sie anfängt, die Ökosphäre zu sehr zu belasten. Diese neue Kreatur ist eine Tötungsmaschine, die die Population der anderen Spezies eindämmen und den Prozess der Evolution wieder anwerfen soll. Ökologisch gesehen eine perfekte Waffe.>> Weiterlesen

Biblio: Thomas Thiemeyer – Magma

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Story:
In dem Moment als Ella Jordan ihre Arbeit an dem Lehrtuhl für Geologie einer Universität aufnimmt und vor hunderten von Studenten ihre Vorlesung beginnt, wird sie dessen Präsidenten persönlich unterbrochen und in sein Büro begleitet.
Es stellt sich heraus, dass sie vom Militär angeworben wird, um bei der Aufklärung von seltsamen Phänomenen als Expertin zu dienen: Im Mariannengraben wurde das Epizentrum von seltsam rhytmischen Erdstößen identifiziert und Ella soll diesen mit anderen Experten in der Tiefe des Pazifischen Ozeans auf den Grund gehen.

Kaum hat Ella diesem Unterfangen zugestimmt, erhält sie einen Anruf, in dem ihr jemand mit einer Drohung nahe legt, das Projekt zu verlassen, da sie sonst nicht mehr lebendig an die Oberfläche kommen würde.
Zusätzlich muss Jordan mit einem suspekten Wissenschaftler zusammenarbeiten, dessen Lebenslauf nicht 100%ig zu stimmen scheint. Je länger, sie in seiner Nähe ist, desto ein unheimlicheres Gefühl hat sie bei ihm.

Es stellt sich heraus, dass die Quelle der Erdstöße eine riesige, mysteriöse Kugel aus einem Material als Diamant, ist. Und sie ist nicht die einzige… mit zunehmder Zeit beginnen Kugeln ihren Stöße zu synchronisieren. Man stelle sich einen Trupp Soldaten vor, der über eine Brücke marschiert. Im Gleichschritt. Nur dass hier nicht von einer Brücke die Rede ist, sondern von der ganzen Erde.

Meine bescheidene Meinung:
Eigentlich habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Eigentlich? Ja. Wieder war hier etwas wie ein Romanze, die einfach überflüssig war und bei der ich mich ernsthaft frage, warum sie überhaupt in die Story mit eingebaut worden ist. Der Kerl spielte am Anfang eine Rolle im Bett und Miss Hauptchara ist ja auf einmal so begeistert von ihm und schwärmt von seinen tollen Tattoos, etc, dann bricht der Kontakt für ungefähr die Hälfte des Buches ab und es könnte sich in der Zeit etwas viel spannenderes ergeben, aber nein! -.- Was soll ich dazu sagen?
Na gut. Dieses nervige Manko mal weggedacht, kommt die Story echt gut und flüssig rüber. Besonderns gegen Mitte/Ende hat mich das Buch sehr gefesselt… wenn nur nicht ganz am Ende… argh!

Biblio: Andreas Wilhelm – Hybrid

Hybrid. Schon dieser Titel war so ‚rrrrr‘. Deswegen war das Buch auch Teil der Weihnachtswunschliste an meine Ma =)

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Dieses Cover *-*

Der Anfang war schon echt spannend: In Hamburg wird ein halbverwester Fuß ans Ufer der Elbe geschwemmt, in Brasilien wird die Leiche eines Mannes angespült, der mindestens genauso verwest ist. Der Journalist Tom und die Medizinstudentin Juli, deren Schwester in einem Camp in der Nähe des Fundortes gearbeitet hat und seit einiger Zeit verschollen ist, machen sich gemeinsam an die Aufklärung dieser unheimlichen Ereignisse. Die Spur führt sie zu einem unheimlichen Labor auf einer Elbinsel, auf der  fragwürdige Experimente an Menschen durchgeführt wurden, in denen Menschen und Tiergene gekreuzt wurden.

Trotz der sehr spannenden Geschichte, werden die Charaktere oft nur ‚angeschnitten‘ dargestellt. Personen, über deren Hintergründe ich gerne noch mehr erfahren hätte wurden kurz abgehandelt, gerade das nötigste für die Story, so bleibt alles irgendwie ein bisschen platt. Nicht nur das, auch handeln die Charaktere oft einfach nur naiv. Nein. Total blöd! Wenn ein Hund in einem unterirdischen Gang, in dem man sich unbefugt aufhält, in einer Richtung etwas wittert und knurrt, wird man mit Sicherheit nicht genau dorthin latschen. Es sei denn man ist schwer bewaffnet oder hat irgendwelche magischen Kräfte. Ein schwer zusammengeschlagenes Mann, kann noch komplizierte Pläne aushecken und umsetzen. Ja klar. -.- Mindestens eine wichtige Person wurde im Nachhinein nicht mal mehr erwähnt. Die kleine Rede vom Obermotz war… fürn Arsch. Und am Ende dieser schreckliche, überhaupt nicht subtile Vorwurf gegen Xenotransplantationen. Naja, so ein paar störende Kleinigkeiten halt.

Aber auf jeden Fall trotzdem ein netter Thriller für zwischendurch, auch wenn ich schon (wesentlich) bessere gelesen habe.
Im Moment hoffe ich nur dass Projekt Babylon, Sakkara und Atlantis besser durchdacht sind, sonst hab ich ein paar echte Fehlkäufe hier liegen :/